Harlekinos Welt (THEATERSTÜCK GEGEN DIE GEWALT) 

Eine Aufführung des Theater Nemesis

Leitung: Daniel Micheel (ehemaliger Schüler unserer Schule)

Am 9.3 gab das Theater Nemesis im Turnsaal der EHS Schwechat eine beeindruckende Vorstellung mit dem Stück "Harlekinos Welt", in dem es um Gewalt unter Jugendlichen und gegen Jugendliche geht. Unter Einbeziehung einiger Schüler wurden verschiedene Situationen durchgespielt und gewaltlose Lösungen aufgezeigt. Die Zuseher wurden zum selbständigen Denken und Handeln angeregt - raus aus der Masse, der Massenbeeinflussung und dem Gruppenzwang, hin zum verantwortungsbewussten, sensiblen, überlegten Handeln. Leider kam die Botschaft in den Köpfen einiger besonders cooler  Viertklässler  nicht an.

Kommentare einiger Kinder aus der 1. und 3. Klasse (D-Unterricht/ E.Hajek):

Nina (3b): Ich fand das Theaterstück sehr gut, weil es gegen Gewalt ist und die Kinder daraus lernen. Es wurde sehr ausführlich erklärt, dass Gewalt keine Lösung ist. Ich empfehle es sicher weiter.

Jasmin Canoski(3B):  In dem Stück ging es auch um Gewaltspiele, denn immer mehr Kinder verfallen der Spielsucht. Das sind die Kinder, die von den Eltern nicht beachtet werden. Damit die Kinder in der realen Welt nicht so gewalttätig werden, sollten die Eltern den Kindern mehr Beachtung schenken.

Philipp(1A): Mir hat das Stück sehr gut gefallen. Harlekino hat uns gezeigt, dass man  gar nichts  mit Schimpfen und Schlagen regeln kann. Er erreicht alles gewaltfrei durch  Reden. Harlekino will uns damit sagen, dass wir nicht zuschlagen sollen.

Chrissi(1A):  Harlekino hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich normalerweise nicht so für Theaterstücke bin. Bei Harlekino haben wir sehr viel  gelernt , zum Beispiel, dass Gewalt  eigentlich  nicht so lustig ist. Das haben wir durch eine wahre Geschichte erfahren, die von einem Jungen handelte, der brutal zusammengeschlagen wurde und als Folge im Rollstuhl landete. Dann sollten wir uns vorstellen, daß der Rollstuhlfahrer  ein Mensch ist, den wir lieben. Da ist uns die Lust vergangen, jemanden zu schlagen.

Ayse(3A): Im Theaterstück  ging es um Gewalt. Zwei Darsteller, ein Mann und eine Frau, spielten verschiedene  Situationen vor, die leider öfters  vorkommen. Zwischendurch fragten die Schauspieler uns, ob Gewalt gut oder  schlecht sei. Man kann Konflikte auch ohne Gewalt lösen. Manche Szenen waren  zwar sehr lustig, aber wir haben auch gelernt, dass man ein Problem ohne Prügel lösen kann, nämlich durch miteinander sprechen.       

Phillip(3B):Ich fand das Theaterstück sehr lustig und spannend, weil viele Schüler mitspielen durften. Die Schauspieler wollten wissen, ob wir für oder gegen Gewalt sind. Danach hat der Mann uns eine Geschichte von einem Jungen erzählt, der von einem Mädchen und vier Burschen zusammengeschlagen wurde, weil sie ihre Wut loswerden wollten. Diese Geschichte spielten wir nach, aber ohne wirklich hinzuschlagen. Zum Schluss suchten wir nach einer gewaltfreien Lösung.

Raoul (3B):
Das Theaterstück war sehr interessant. Ich fand es klasse, dass die Schauspieler den Kindern zeigen wollten, dass es „nichts bringt“, wenn man andere schlägt. Ich fand den Schauspieler und die Schüler, die zum Spielen ausgesucht wurden, sehr lustig, besonders Oliver Kapulety.


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